Samstag, 29. Juni 2013

Was ist passiert?

Was ist die letzten Wochen so passiert? Ewigkeiten habe ich mich schon nicht mehr gemeldet, dass liegt zum Einen daran, dass in der Arbeit nichts Neues passiert. Die Arbeit macht mir nach wie vor Spaß, aber es gibt nichts besonders Interessantes zu berichten. Es entsteht einfach ein Alltag, und über den Berichte ich, wenn ich in Deutschland bin, ja auch nicht in einem Blog. Ausflüge mit den Behinderten machen wir zur Zeit auch nicht, weil es dafür einfach zu heiß ist.



Ein paar Sachen waren doch ganz interessant: Mit den Mitarbeitern gab es ein Picknick/Abendessen/Grillen am Yarkon Fluss. Es fand natürlich ohne die Behinderten am Abend statt. Wir machten Spiele und hörten Musik.




Rahel und mir hat es am Yarkon Fluss so gut gefallen, dass wir eine große Fahrradtour dorthin unternahmen. Insgesamt sind wir ca. 70km gefahren und waren von 10 Uhr in der Früh bis 21 Uhr am Abend unterwegs! Zwischendurch machten wir an den Quellen des Yarkon Flusses Pause, ruhten uns im Kula Wald nahe E'lad aus, entdeckten ein Mausoleum und besuchten die Burgruine Afek nahe Rosh haAyin. Es war eine der längsten Radtouren bis jetzt.

Unbekannt und unscheinbar: http://en.wikipedia.org/wiki/Mazor_Mausoleum



Mittwoch, 22. Mai 2013

Dienstag, 30. April 2013

Fast einen Monat...

... habe ich gar nichts geschrieben! Das lag daran, dass ich viel unterwegs war. Zuerst kamen Alex, Fabian und später noch Fredi und anschließend besuchte mich noch mein Onkel. Zwischendurch habe ich immer wieder gearbeitet und bin erst jetzt am Ende des Aprils dazu gekommen, einige Bilder zu bearbeiten.

Schon wieder daheim? Nein, das ist der Norden Israels im Frühling!


Samstag, 6. April 2013

Pessach und Besuch

Das Pessachfest, bei dem der Auszug der Juden aus Ägypten gefeiert wird, ist nun vorbei. Sowohl am Anfang, dem Sederabend, als auch am Ende des Festes wurde ich eingeladen. Zusammen mit der Familie von Zipi und einem Behinderten waren wir bei ihrer Mutter, wo die riesige Familie (Tanten, Onkel usw.) bis in die Nacht feierten.

Samstag, 16. März 2013

Seminar und mehr

Letzte Woche fand mal wieder ein Seminar für alle Freiwilligen in Haifa statt. Es waren zwei bzw. drei Tage, die für mich etwas Ruhe brachten. Ich nahm mir ein Einzelzimmer und hatte dadurch etwas Erholung. Denn schon die Hinfahrt war stressig: In Herzliya musste ich Ewigkeiten auf den Bus nach Tel Aviv warten, dann standen wir im Stau, dann musste ich über eine Stunde auf den Bus nach Haifa warten. Wiederum eine Stunde später bin ich in Haifa angekommen, musste dort aber erneut warten, und zwar auf den Bus, der mich auf den Carmel-Berg bringt. Zu guter Letzt hat man noch einen gut zehnminütigen Fußweg hinter sich zu bringen. Das Mittagessen verpasste ich. Ich legte mich erstmal schlafen. Pünktlich zum Abendessen war ich dann endlich voll und ganz anwesend. Und auch beim anschließenden Programm „Jüdische Volkstänze“ machte ich mit. Donnerstag machten wir einen Tagesausflug zu verschiedenen Austellungen, die sich mit dem Thema Holocaust befassen.


Lohamei HaGeta'ot, ein Holocaust-Museum


Der Strand von Nahariya mit Blick in Richtung Süden

Nahariya

Außerdem verbrachten wir am Nachmittag etwas Zeit in Nahariya, der letztem großen Ort an der Mittelmeerküste vor der Grenze zu Libanon. Abends fuhren wir wieder in das Ruthenberginstitut zurück. Am Freitag in der Früh machte ich mir nach dem Frühstück 2 Sandwichs und fuhr wieder nach Herzliya zurück. Auch diesmal dauerte es ewig. Und es wurde unglaublich heiß: 35°C! Vollkommen erschöpft erreichte ich Levzeller.

In der Woche vor Pessach habe ich gleich zwei Überraschungen von meinen Arbeitskollegen bekommen. Zum einen haben mir alle Mitarbeiter gemeinsam ein Paar Schuhe gekauft - und dann habe ich noch ein Geschenkkorb voller Schokoladen bekommen.


Samstag, 23. Februar 2013

Purim

Was gibt es neues in letzter Zeit? Die Filmstudentin Rotem war da und hat weiter an ihrer Dokumentation über meine Arbeit gedreht. Das jüdische Faschingsfest Purim findet zur Zeit statt und deswegen bastelten wir fleißig mit den Behinderten. Und schließlich die Einladung von meiner Chefin zu sich nach Hause.

Zu schwierig für die Behinderten: ausmalen müssen die Mitarbeiter

Am Freitag fand in Herzliya auf der Hauptstraße eine große Purimfeier statt. Überall waren verkleidete Menschen zu sehen, es wurde Musik gespielt und es gab Kinderschminken, Malen, etc. Nachdem ich mit meiner WG dort gewesen bin, kam mir Idee, auch noch den Behinderten das Fest zu zeigen. Und das tat ich dann auch - und obwohl es anstrengend war, hat es viel Spaß gemacht. Das Wetter war leider nicht besonders gut, wie man auf den Bildern sehen kann.

Purim in der Sokolovstraße

Einige Gruppen machten Musik

Am Samstag war ich bei meiner Chefin, die gleich um die Ecke wohnt, zum Mittagessen eingeladen. Ihre Tochter, ihr Sohn und ihre Oma und Rivkas Enkelkinder waren auch da. Es gab jede Menge gutes Essen und nette Unterhaltungen. Am Sonntag fand in Ramat HaScharon eine Purimumzug statt, an dem wir mit einer kleinen Gruppe von Behinderten teilnahmen. Weil wir keinen offiziellen Startplatz im Umzug hatten, suchten die Ordner einfach nach einer geeigneten Stelle für uns.





Freitag, 15. Februar 2013

Kurze Woche

Die letzte Woche ging sehr schnell vorbei. Ich habe gearbeitet und bin mit den Behinderten ins Theater gefahren. Mehr ist nicht passiert. Jeden Dienstag begleite ich 6 Behinderte, die in Tel Aviv "Theater" einüben. Sie lernen kurze Texte und tanzen zu Musik. Um sich ein Bild davon zu machen habe ich ein Video aufgenommen:

Samstag, 9. Februar 2013

Ereignisreiche Woche

Soll ich einmal pro Woche in meinen Blog schreiben oder reichen alle 2 Wochen? Diese Woche ist einiges passiert, deshalb schreibe ich jetzt noch einmal. Am Sonntag lud mich Zipi (die Mitarbeiterin bei der ich auch mehrmals beim Essen eingeladen war) ein, mit zur einer Armeefeier ihres Sohnes zu kommen.

Zipi, ihr Sohn Aviv und ihr Mann

Die Soldaten haben ihre Grundausbildung abgeschlossen und wurden dafür ausgezeichnet. Die Offiziere hielten Ansprachen, Musik wurde gespielt und es gab ein Buffet. Die Feier fand an einem Denkmal zwischen Rehovot und Yavne statt.

Das Soldatendenkmal

Am Mittwoch war ich mit der Behinderten, die ich wohl am Liebsten mag, im Krankenhaus in Tel Aviv. Ihre Mutter kam auch mit. Das gab mir die Gelegenheit mich mit ihr zu unterhalten und z.B. zu fragen, wie es ist eine behinderte Tochter zu haben. Über 2 Stunden vergingen, bis wir endlich an der Reihe waren. Während Hilas Untersuchung lud mich ihre Mutter zum Frühstück ein. Nachmittags war ich bei meiner Chefin Rivka nach Hause ein (nach einer Operation arbeitet sie für 4 Wochen nicht). Wir unterhielten uns viel über die Arbeit, über die Mitarbeiter, die Behinderten aber auch über interessante Dinge aus dem Leben. Am Abend besuchten wir gemeinsam ihre Schwiegertochter und ihre Enkel die auch in Herzliya wohnen. Die nächsten Tage war ich mit den Behinderten viel im Park, da das Wetter zur Zeit ganz angenehm ist.

Manche Behinderte schlummern auch mal gerne auf dem Boden...

Am Samstag war unsere WG bei Rotem eingeladen, einer Studentin die deutsch spricht und einmal pro Woche im Keramikkurs der Behinderten ist. Ihre Schwester wohnt in Deutschland und deshalb ist die ganze Familie oft in Deutschland zu Besuch.

Sonntag, 27. Januar 2013

Krank

Leider war ich die ganze letzte Woche krank und kann deshalb auch nicht viel neues berichten. Eigentlich gab es da nur die Einladung, wieder bei der gleichen Mitarbeiterin zum Abendessen. Auch dieses Mal war es sehr nett sich gemeinsam mit der Familie zu unterhalten.
Endlich habe jetzt das Vorschauvideo von der Anreise fertig:

Samstag, 19. Januar 2013

Einladung

Diese Woche wurde ich von einer Mitarbeiterin an Schabbat nach Hause eingeladen. Es gab jede Menge gutes Essen und ich spielte mit ihrem Sohn Fußball und XBOX. Immer wenn ich möchte kann ich wieder mit zu ihr nach Hause kommen.
Außerdem besuchte ich mit meiner Chefin Rivka und ein paar Behinderten wieder einmal das kleine Café in der Sokolovstraße, um Geburtstag zu feiern. 

Donnerstag, 10. Januar 2013

Winterzeit

Gleich zu Beginn des neuen Jahres ist in Israel der Winter richtig angebrochen. Seit 5 Tagen ist es fast ununterbrochen am Regnen. In Jerusalem lag am Morgen vom 10. Januar eine dicke Schneeschicht. Und im Rest von Israel gab es Überschwemmungen. Der Winter ist also angekommen, und damit auch die Kälte, aber für die nächste Tage sieht es schon wieder etwas besser aus.

Mein erster Eintrag im neuen Jahr kommt auch so spät, weil die Stelle, wo ich immer ins Internet gehe mit Wasser überschwemmt war. Nun aber die Zusammenfassung der letzten Tage: Sylvester verbrachten wir in Tel Aviv und trafen uns mit den anderen Freiwilligen, die verteilt in ganz Israel arbeiten. Es gab kein Feuerwerk, aber jede Menge Leute waren unterwegs, obwohl Sylvester und Neujahr hier ganz normaler Arbeitstag ist. Nach einer langen Nacht im "Deli" nahmen wir in der Früh den ersten Bus wieder zurück nach Herzliya.
Gleich zu Beginn des Jahres stand der nächste Ausflug mit den Behinderten an. Wir besuchten das Restaurant Agadir in Herzliya Pituach und aßen dort Burger. Mitgekommen sind nur die fittesten Behinderten, von meiner Gruppe kein einziger.

Frisch zubereitet: die Burger im "Agadir" Restaurant

Einen Tag später besuchte die Filmstudentin Rotem Levzeller. Sie begann damit, meine Tätigkeit zu filmen. Ihre Aufgabe ist es im Rahmen ihres Filmstudiums eine Dokumentation über den Umgang von jungen Menschen mit älteren Menschen zu drehen. Übrigens habe ich Mittlererweile ein kleines Video von unserem Rundflug über Israel im Dezember zusammengeschnitten. Hier das Ergebnis, für bessere Qualität bitte auf HD und Vollbild klicken:




Außerdem besuchte ich die private Universität IDC in Herzliya am Tag der offenen Tür. Eigentlich hatte ich gar keine große Lust hinzugehen. Doch schon in den ersten Minuten hat mich alles begeistert. Zur Begrüßung habe ich einen Regenschirm geschenkt bekommen und wurde von einer Studentin aus Australien in einen Saal geführt. Dort gab es Kaffee, Tee, Kuchen etc. und später mehrere Vorträge. Außerdem bekamen alle Interessierten eine Führung durch alle Bereiche. Wir waren in einem modernen Filmstudio, einem Radiostudio und in den Computerräumen die mit teuersten Computern ausgerüstet sind. Anschließend habe ich mich mit Studenten über ihre Erfahrung und die Möglichkeiten bestimmter Studiengänge unterhalten. Wieder zu Hause angekommen machte ich mir am Nachmittag einige Gedanken über die heutigen Erfahrungen.

Viele Informationen: nie hätte ich gedacht, dass die Uni so toll ist