Samstag, 16. März 2013

Seminar und mehr

Letzte Woche fand mal wieder ein Seminar für alle Freiwilligen in Haifa statt. Es waren zwei bzw. drei Tage, die für mich etwas Ruhe brachten. Ich nahm mir ein Einzelzimmer und hatte dadurch etwas Erholung. Denn schon die Hinfahrt war stressig: In Herzliya musste ich Ewigkeiten auf den Bus nach Tel Aviv warten, dann standen wir im Stau, dann musste ich über eine Stunde auf den Bus nach Haifa warten. Wiederum eine Stunde später bin ich in Haifa angekommen, musste dort aber erneut warten, und zwar auf den Bus, der mich auf den Carmel-Berg bringt. Zu guter Letzt hat man noch einen gut zehnminütigen Fußweg hinter sich zu bringen. Das Mittagessen verpasste ich. Ich legte mich erstmal schlafen. Pünktlich zum Abendessen war ich dann endlich voll und ganz anwesend. Und auch beim anschließenden Programm „Jüdische Volkstänze“ machte ich mit. Donnerstag machten wir einen Tagesausflug zu verschiedenen Austellungen, die sich mit dem Thema Holocaust befassen.


Lohamei HaGeta'ot, ein Holocaust-Museum


Der Strand von Nahariya mit Blick in Richtung Süden

Nahariya

Außerdem verbrachten wir am Nachmittag etwas Zeit in Nahariya, der letztem großen Ort an der Mittelmeerküste vor der Grenze zu Libanon. Abends fuhren wir wieder in das Ruthenberginstitut zurück. Am Freitag in der Früh machte ich mir nach dem Frühstück 2 Sandwichs und fuhr wieder nach Herzliya zurück. Auch diesmal dauerte es ewig. Und es wurde unglaublich heiß: 35°C! Vollkommen erschöpft erreichte ich Levzeller.

In der Woche vor Pessach habe ich gleich zwei Überraschungen von meinen Arbeitskollegen bekommen. Zum einen haben mir alle Mitarbeiter gemeinsam ein Paar Schuhe gekauft - und dann habe ich noch ein Geschenkkorb voller Schokoladen bekommen.