Samstag, 23. Februar 2013

Purim

Was gibt es neues in letzter Zeit? Die Filmstudentin Rotem war da und hat weiter an ihrer Dokumentation über meine Arbeit gedreht. Das jüdische Faschingsfest Purim findet zur Zeit statt und deswegen bastelten wir fleißig mit den Behinderten. Und schließlich die Einladung von meiner Chefin zu sich nach Hause.

Zu schwierig für die Behinderten: ausmalen müssen die Mitarbeiter

Am Freitag fand in Herzliya auf der Hauptstraße eine große Purimfeier statt. Überall waren verkleidete Menschen zu sehen, es wurde Musik gespielt und es gab Kinderschminken, Malen, etc. Nachdem ich mit meiner WG dort gewesen bin, kam mir Idee, auch noch den Behinderten das Fest zu zeigen. Und das tat ich dann auch - und obwohl es anstrengend war, hat es viel Spaß gemacht. Das Wetter war leider nicht besonders gut, wie man auf den Bildern sehen kann.

Purim in der Sokolovstraße

Einige Gruppen machten Musik

Am Samstag war ich bei meiner Chefin, die gleich um die Ecke wohnt, zum Mittagessen eingeladen. Ihre Tochter, ihr Sohn und ihre Oma und Rivkas Enkelkinder waren auch da. Es gab jede Menge gutes Essen und nette Unterhaltungen. Am Sonntag fand in Ramat HaScharon eine Purimumzug statt, an dem wir mit einer kleinen Gruppe von Behinderten teilnahmen. Weil wir keinen offiziellen Startplatz im Umzug hatten, suchten die Ordner einfach nach einer geeigneten Stelle für uns.





Freitag, 15. Februar 2013

Kurze Woche

Die letzte Woche ging sehr schnell vorbei. Ich habe gearbeitet und bin mit den Behinderten ins Theater gefahren. Mehr ist nicht passiert. Jeden Dienstag begleite ich 6 Behinderte, die in Tel Aviv "Theater" einüben. Sie lernen kurze Texte und tanzen zu Musik. Um sich ein Bild davon zu machen habe ich ein Video aufgenommen:

Samstag, 9. Februar 2013

Ereignisreiche Woche

Soll ich einmal pro Woche in meinen Blog schreiben oder reichen alle 2 Wochen? Diese Woche ist einiges passiert, deshalb schreibe ich jetzt noch einmal. Am Sonntag lud mich Zipi (die Mitarbeiterin bei der ich auch mehrmals beim Essen eingeladen war) ein, mit zur einer Armeefeier ihres Sohnes zu kommen.

Zipi, ihr Sohn Aviv und ihr Mann

Die Soldaten haben ihre Grundausbildung abgeschlossen und wurden dafür ausgezeichnet. Die Offiziere hielten Ansprachen, Musik wurde gespielt und es gab ein Buffet. Die Feier fand an einem Denkmal zwischen Rehovot und Yavne statt.

Das Soldatendenkmal

Am Mittwoch war ich mit der Behinderten, die ich wohl am Liebsten mag, im Krankenhaus in Tel Aviv. Ihre Mutter kam auch mit. Das gab mir die Gelegenheit mich mit ihr zu unterhalten und z.B. zu fragen, wie es ist eine behinderte Tochter zu haben. Über 2 Stunden vergingen, bis wir endlich an der Reihe waren. Während Hilas Untersuchung lud mich ihre Mutter zum Frühstück ein. Nachmittags war ich bei meiner Chefin Rivka nach Hause ein (nach einer Operation arbeitet sie für 4 Wochen nicht). Wir unterhielten uns viel über die Arbeit, über die Mitarbeiter, die Behinderten aber auch über interessante Dinge aus dem Leben. Am Abend besuchten wir gemeinsam ihre Schwiegertochter und ihre Enkel die auch in Herzliya wohnen. Die nächsten Tage war ich mit den Behinderten viel im Park, da das Wetter zur Zeit ganz angenehm ist.

Manche Behinderte schlummern auch mal gerne auf dem Boden...

Am Samstag war unsere WG bei Rotem eingeladen, einer Studentin die deutsch spricht und einmal pro Woche im Keramikkurs der Behinderten ist. Ihre Schwester wohnt in Deutschland und deshalb ist die ganze Familie oft in Deutschland zu Besuch.