Zuerst möchte ich sagen, dass ich mich sehr
freue, dass es inzwischen endlich geklappt hat, meine kleine
Video/Bildershow vom ersten Strandtag in Herzliya hochzuladen. Genau
einen Monat später könnt ihr nun endlich einen richtigen Eindruck
vom Strand bekommen. Demnächst werde ich ein Video hochladen, das
mehr von Herzliya und der Einrichtung zeigt. Natürlich versuche ich alles möglichst in HD zu bearbeiten; für bessere Videoqualität also einfach unten rechts auf HD klicken und zum bestätigen nochmal klicken. Bitte auf jeden Fall anschließend auf das Symbol für Vollbild rechts neben HD klicken. Lautsprecher anmachen. Egal ob einem die Musik gefällt oder nicht. Und dann den steinigen/felsigen Teil unseres Strandes bewundern!
Nun zur vergangenen Woche: Von Samstagabend bis
Dienstagabend war ich bei meiner Tante. Da zur Zeit Sukkot, das
jüdische Laubhüttenfest, stattfindet, war ich zwei Mal zum Essen
eingeladen. Den Sonntagabend verbrachte ich in Kiryat Gat bei
Bekannten und am Montag war ich zum Mittagessen bei den Nachbarn
meiner Tante eingeladen. Dort lernte ich zwei Jungs kennen, mit denen
man sich endlich mal länger und normal unterhalten konnte. Sie
erzählten mir viel über sich und konnten auch bestätigten, dass
ein großer Teil der jungen israelischen Männer sich so verhält,
wie ich schon beschrieben hatte. Mittlererweile habe ich
festgestellt, dass man sich mit den etwas religiösen besser
unterhalten kann. Während der ganzen Zeit in Jerusalem war es
bedeckt und teilweise hat es geregnet, bei knapp 30°C. Als wir in
der Sukka saßen, kamen einige Tropfen durch das dünne Dach der
Laubhütte. Und der erste Regen nach dem Sommer hat jede Menge Staub
und Dreck mitgebracht. Den Dienstag verbrachte ich bei meiner Tante
im Haus und half dabei, Betten umzubauen und etwas umzuräumen.
Abends fuhr ich zuerst von Jerusalem nach Tel Aviv und stieg dort in
den Bus nach Herzliya um, der direkt auf der Rückseite unserer
Einrichtung anhält.
Den Rest der Woche musste ich arbeiten. Leider
werde ich wohl nicht mehr 5 Tage am Stück freibekommen, weil man
angeblich nicht so lange am Stück arbeiten soll. Für 4 freie Tage
muss ich 10 Tage am Stück arbeiten. Es ist nämlich äußerst
ungünstig nur einen Tag frei zu haben, dann zu arbeiten und ein paar
Tage später wieder einen Tag frei zu haben. Längere Ausflüge sind
so schwierig. Und meinen Urlaub (30 Tage für 1 Jahr) kann ich erst
ab Dezember nehmen. Den Urlaub werde ich mir aber wohl für die Zeit
in der ich Besuch empfange aufheben.
Übrigens gab es diese Woche recht gutes Essen: am
Mittwoch Pizza, am Freitag Falafel mit Pita, Hoummus, Trina, Salaten
und Pommes, Samstag (also heute) einen leckeren Braten und
zwischendurch Kuchen und die israelischen Schokoladencroissants.
Zu guter Letzt habe ich noch ein paar Bilder von
der Umgebung. Zwar etwas spät, aber besser als nie. Unter der
Kategorie Einrichtung und WG werde ich bald mehr hinzufügen. In der
Kategorie „Essays“ finden sich nun ein paar niedergeschriebene
Gedanken. Den Bericht über Weltpolitik-Syrien wird sich kaum jemand
durchlesen, und wer ihn sich durchliest wird dabei wohl das ein oder
andere Mal schlucken. Aber zur Zeit ist ja ein Anlass gegeben: die
türkische Führung hat nun einen angeblichen Grund kräftig
mitzumischen. Warum sie das möchte oder was sie genau möchte, werde
ich noch genauer in einem Syrien-Konflikt Bericht schreiben.