Letzte Woche fand mal wieder ein Seminar für alle Freiwilligen in Haifa statt
. Es
waren zwei bzw. drei Tage, die für mich etwas Ruhe brachten. Ich
nahm mir ein Einzelzimmer und hatte dadurch etwas Erholung. Denn
schon die Hinfahrt war stressig: In Herzliya musste ich Ewigkeiten
auf den Bus nach Tel Aviv warten, dann standen wir im Stau, dann
musste ich über eine Stunde auf den Bus nach Haifa warten. Wiederum
eine Stunde später bin ich in Haifa angekommen, musste dort aber
erneut warten, und zwar auf den Bus, der mich auf den Carmel-Berg
bringt. Zu guter Letzt hat man noch einen gut zehnminütigen Fußweg
hinter sich zu bringen. Das Mittagessen verpasste ich. Ich legte mich
erstmal schlafen. Pünktlich zum Abendessen war ich dann endlich voll
und ganz anwesend. Und auch beim anschließenden Programm „Jüdische
Volkstänze“ machte ich mit. Donnerstag machten wir einen
Tagesausflug zu verschiedenen Austellungen, die sich mit dem Thema
Holocaust befassen.
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| Lohamei HaGeta'ot, ein Holocaust-Museum |
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| Der Strand von Nahariya mit Blick in Richtung Süden |
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| Nahariya |
Außerdem verbrachten wir am Nachmittag etwas Zeit in Nahariya, der letztem großen Ort an der Mittelmeerküste vor der Grenze zu Libanon. Abends fuhren wir wieder in das Ruthenberginstitut zurück. Am Freitag in der Früh
machte ich mir nach dem Frühstück 2 Sandwichs und fuhr wieder nach
Herzliya zurück. Auch diesmal dauerte es ewig. Und es wurde
unglaublich heiß: 35°C! Vollkommen erschöpft erreichte ich
Levzeller.
In der Woche vor Pessach habe ich gleich zwei Überraschungen von meinen Arbeitskollegen bekommen. Zum einen haben mir alle Mitarbeiter gemeinsam ein Paar Schuhe gekauft - und dann habe ich noch ein Geschenkkorb voller Schokoladen bekommen.