Diese Woche ist wenig Aufregendes passiert, deshalb werde ich etwas über den Alltag schreiben. Außerdem gibt es wieder ein kleines Video zu sehen.
7.00 Uhr: Jetzt rasiere ich die Männer und kämme immer eine Behinderte, die mit einem Kamm auf mich zukommt. Bis 8.00 Uhr sitzen die meisten vor dem Fernseher, andere hören in ihren Zimmern Musik.
7.30 Uhr: Der Colasüchtige Moschiko bekommt immer um diese Zeit etwas Cola. Die Mitarbeiter bringen mir meistens einen Tee. Ich beaufsichtige Abteilung 4, schaue, dass niemand rausläuft und sich niemand schlägt.
8.00 Uhr: Nun fahre ich die Behinderten, die im Rollstuhl sitzen über den Hof zum Speisesaal. Es gibt Frühstück und wie vor jeder Mahlzeit werden den Behinderten Plastikschürzen angezogen, damit sie die Kleidung nicht verschmutzen. Ich gebe mit den Mitarbeitern das Essen aus und füttere einen Teil der Behinderten. Sobald jeder fertig mit dem Essen ist, werden die Schürzen entfernt und jedem der Mund abgewischt.
9.00 Uhr: Meine Behindertengruppe sitzt nun im Bestecksortierungsraum. Abwechselnd essen die Mitarbeiter Frühstück in einem kleinen Raum neben den Speisesaal.
9.30 Uhr - 12 Uhr: Ein Teil der Behinderten sortiert Plastikmesser, ein anderer geht in den Keramikraum, den Webraum oder zu Hundetherapie. Ich nehme einige Behinderte und gehe mit ihnen zum Park, der sich gegenüber der Einrichtung befindet. Um 10 Uhr gibt es immer eine Teepause.
12.15 Uhr: Ab dieser Zeit gibt es Mittagessen. Genau wie beim Frühstück essen erst die Behinderten, dann die Mitarbeiter. Im Unterschied zum Frühstück sitzt man beim Mittagessen neben den Behinderten und nicht im kleinen Essensraum für die Behinderten.
13.00 Uhr: Nun geht es wieder zum Haus Carmel zurück und zwar mit allen Behinderten. Manche machen Mittagsschlaf, andere schauen fern oder hören Musik. "You can go, or you can stay. What you want." sagt Rivka immer. Meistens sitzen wir dann noch zusammen und trinken Tee oder Kaffee und essen etwas Süßes. Oft bekomme ich noch etwas mit, verabschiede mich und gehe dann wieder über den Hof zurück in unsere Wohnung. Nachdem ich dusche und die "Arbeitskleidung" ausziehe, ruhe ich mich meistens aus.
Am Donnerstag wurde ich von Rafi, einem Mitarbeiter aus einem anderen Haus eingeladen, mit zu einem Fußballspiel zu kommen. Mit 6 Behinderten, die auch gerne Fußball spielen, fuhren wir mit unserem VW-Bus nach Tel Aviv in das Bloomfield Stadion. Es spielte Hapoel Tel Aviv gegen Victoria Pilsen im UEFA Cup. Leider verlor Tel Aviv mit 1:2, aber die Behinderten hat das nicht geärgert.
Am Sonntag war ich mit Jossi, einem recht alten
Behinderten im großen Krankenhaus von Kfar Saba. Alle wichtigen
Unterlagen hatte ich dabei und nach und nach fand ich mich etwas
zurecht. Jedenfalls waren wir nach einer Röntgenuntersuchung bei der
ärztlichen Untersuchung und der Heilungsprozess nach der Operation ist laut dem Arzt sehr gut verlaufen. Rivka hat zwischendurch angerufen
und gefragt, ob alles in Ordnung ist. Nachdem ich mit Jossi wieder
mit dem Taxi zurückgekommen bin, war Rivka sehr froh, dass ich
alleine alles hinbekommen habe. Solche Aufgaben kann ich jederzeit
wieder machen, meinte sie. Jossi kann übrigens nur ganz langsam mit einem
Rollator gehen, braucht Hilfe beim Aufstehen, Anziehen, auf die
Toilette gehen etc.
Dienstag besuchte ich den Strand und ging baden. Während des Sonnenuntergangs ist dieses Video entstanden:
Und um mal einen Arbeitsalltag zu beschreiben, nehme ich den Mittwoch:
5.50 Uhr: Mein Wecker klingelt, ich drehe mich noch einige Male im Bett und stehe dann langsam auf. Ich gehe auf die Toilette, wasche mich, mache mich fertig und trinke einen Kaffee, um wach zu bleiben - oder überhaupt erst richtig aufzuwachen. Die anderen Freiwilligen schlafen um diese Zeit noch.
6.30 Uhr: Pünktlich mache ich mich auf den Weg und gehe quer über den Hof zum Haus Carmel. Im ersten Stock angekommen begrüße ich die Mitarbeiter und mache mich gleich in die Abteilung 4. Dort wecke ich die Männer auf und dusche sie. Zähne werden geputzt und es geht wieder zurück ins Zimmer. An- und ausziehen können sie sich selbstständig (dauert nur sehr lang). Manchmal brauchen sie Hilfe, wenn sie die Hose verkehrt herum anziehen.
7.00 Uhr: Jetzt rasiere ich die Männer und kämme immer eine Behinderte, die mit einem Kamm auf mich zukommt. Bis 8.00 Uhr sitzen die meisten vor dem Fernseher, andere hören in ihren Zimmern Musik.
7.30 Uhr: Der Colasüchtige Moschiko bekommt immer um diese Zeit etwas Cola. Die Mitarbeiter bringen mir meistens einen Tee. Ich beaufsichtige Abteilung 4, schaue, dass niemand rausläuft und sich niemand schlägt.
8.00 Uhr: Nun fahre ich die Behinderten, die im Rollstuhl sitzen über den Hof zum Speisesaal. Es gibt Frühstück und wie vor jeder Mahlzeit werden den Behinderten Plastikschürzen angezogen, damit sie die Kleidung nicht verschmutzen. Ich gebe mit den Mitarbeitern das Essen aus und füttere einen Teil der Behinderten. Sobald jeder fertig mit dem Essen ist, werden die Schürzen entfernt und jedem der Mund abgewischt.
9.00 Uhr: Meine Behindertengruppe sitzt nun im Bestecksortierungsraum. Abwechselnd essen die Mitarbeiter Frühstück in einem kleinen Raum neben den Speisesaal.
9.30 Uhr - 12 Uhr: Ein Teil der Behinderten sortiert Plastikmesser, ein anderer geht in den Keramikraum, den Webraum oder zu Hundetherapie. Ich nehme einige Behinderte und gehe mit ihnen zum Park, der sich gegenüber der Einrichtung befindet. Um 10 Uhr gibt es immer eine Teepause.
12.15 Uhr: Ab dieser Zeit gibt es Mittagessen. Genau wie beim Frühstück essen erst die Behinderten, dann die Mitarbeiter. Im Unterschied zum Frühstück sitzt man beim Mittagessen neben den Behinderten und nicht im kleinen Essensraum für die Behinderten.
13.00 Uhr: Nun geht es wieder zum Haus Carmel zurück und zwar mit allen Behinderten. Manche machen Mittagsschlaf, andere schauen fern oder hören Musik. "You can go, or you can stay. What you want." sagt Rivka immer. Meistens sitzen wir dann noch zusammen und trinken Tee oder Kaffee und essen etwas Süßes. Oft bekomme ich noch etwas mit, verabschiede mich und gehe dann wieder über den Hof zurück in unsere Wohnung. Nachdem ich dusche und die "Arbeitskleidung" ausziehe, ruhe ich mich meistens aus.
Am Donnerstag wurde ich von Rafi, einem Mitarbeiter aus einem anderen Haus eingeladen, mit zu einem Fußballspiel zu kommen. Mit 6 Behinderten, die auch gerne Fußball spielen, fuhren wir mit unserem VW-Bus nach Tel Aviv in das Bloomfield Stadion. Es spielte Hapoel Tel Aviv gegen Victoria Pilsen im UEFA Cup. Leider verlor Tel Aviv mit 1:2, aber die Behinderten hat das nicht geärgert.
